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Unterwegs in Sachen Conversions - Recap zum Summit & Camp in Frankfurt

Nachdem wir bereits im Frühjahr und Sommer den Weg über den Brenner gewählt haben um bei einigen Events rund ums Thema „Konversionsoptimierung“ anwesend zu sein, stand nun Anfang September das Highlight auf dem Programm. 

Für 2 Tage ging‘s nach Frankfurt zum ConversionSummit und Camp 2012, organisiert von André und seinem Team von Web Arts. Zum Dritten Mal fand das Event heuer statt und zum Zweiten Mal waren wir mit Zeppelin dabei. Angemeldet waren ca. 250 Teilnehmer, die Gästeliste versprach tolle Vorträge mit Speakern aus ganz Europa und USA. 
 
Zwei Tage rund ums Thema Konversionsoptimierung

Die zweitägige Veranstaltung war aufgeteilt in Tag 1 mit reinen Vorträgen und Tag 2 mit einem Barcamp. Das Highlight des ersten Tages war sicherlich die Eröffnungs-Keynote von Avinash Kaushik, dem Webanalyse-Guru schlechthin. 

Der knapp einstündige Vortrag war eindrucksvoll und spannend, immer wieder wies Kaushik darauf hin, dass die Websites für Nutzer entwickelt werden müssen. Relevanz ist das Schlagwort, „Welche Bedürfnisse hat mein Besucher?“, „Welche Mittel werden benötigt um seine persönlichen Ziele zu erreichen?“… der User muss im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. 

Einige tolle Beispiele von Kaushik zeigten auf, dass selbst große Unternehmen wie British Airways oder Lufthansa es nicht schaffen auf deren Adwords-Landingpages relevante Informationen abzubilden, sondern in einigen Fällen gar die Startseite als Zielseite für Adwordskampagnen nutzen. 

2% der Besucher konvertieren, was machen eigentlich die restlichen 98%

Auch dieser Punkt war sehr interessant, Kaushik wies darauf hin, dass wir uns eigentlich zu oft nur auf die Personen fokussieren welche konvertieren, sprich die 2%, aber er stellte zu Recht die Frage  „Was passiert mit dem Rest?“.

Zu oft verlieren wir die 98% welche nicht eine Macroconversion ausführen aus den Augen, aber neben diesen Macroconversions gibt es noch jede Menge an Microconversions, die zwar keinen direkten sofortigen Gewinn versprechen, aber einen mittel- oder langfristigen Wert aufweisen. Solche Microconversions könnten z.B. Registrierungen für Newsletter sein, neue Facebook Fans oder Katalogbestellungen. 

Die richtige Interpretation des Customer Journey

Hier kam von Seiten Kaushik’s der sicherlich korrekte Einwand beim Customer Journey nicht nur den Zahlen der Webanalyse Tools wie Google Analytics zu vertrauen sondern sich selbst in die Rolle des Besuchers zu versetzen und die Website aus seinem Blickwinkel zu betrachten. „Welche Erwartungen hat mein Besucher an die jeweilige Seite?“. 

Die anschließenden Vorträge drehten sich meist um verschiedenste Modelle der Konversionsoptimierung. Es folgten Beispiele aus der Praxis, Matthias Eckert trug vor wie die CRO-Prozesse bei Schwab aussehen, Philipp Spethman von Blume2000 rückte vor allem die Signifikanz bei den Testergebnissen in den Mittelpunkt und der letzte Vortrag vor der Mittagspause war von Zalando zum Thema „Optimierungsprozess im Onlinehandel – ein Erfahrungsbericht“. 

Auch die am Nachmittag folgenden Voträge waren ausnahmslos sehr gut und lehrreich, besonders spannend fanden wir noch den Beitrag von Sebastian Staendecke „Redesign & Conversion bei bergfreunde.de“, ein toller Vortrag welcher die klassischen Problemfelder eines Redesigns abdeckte und analysierte. 

ConversionCamp – Erfahrungsaustauch und interessante Sessions

Tag 2 stand ganz im Zeichen des direkten Austausches unter den Teilnehmern. 
Verschiedenste Themen wurden vorgetragen und intensiv diskutiert. Auch wir trugen unseren Teil zum Camp bei, unter anderem mit 2 Sessions – „Responsive Webdesign – Fluch oder Segen für CRO“ sowie „CRO im Tourismus“ wo wir versuchten einige Zahlen unserer erfolgreichen Standalone-Kampagnen darzulegen und mit den Teilnehmener zu analysieren. Die Slides zum Responsive Vortrag sind auf Speaker Deck zu finden.

Fazit - 2 Tage Konferenz – 2 wichtige Learnings

Abschließend zwei der wichtigsten Erkenntnisse welche wir vom 2 tägigen Workshop mitnehmen konnten:

  • Der User steht mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses
    Das Konzept, Design sowie die Inhalte müssen zwangsläufig auf meine Besucher abgestimmt werden. Demenstprechend wichtig ist es seine Besucher zu kennen, d.h.  sind Inhalte, Bildsprache relevant für meine User? Wird meine Website den Bedürfnissen/Erwartungen des Benutzers gerecht? Wie motiviere ich meine Besucher bestimmte Handlungen auszuführen?
    Gerade diese Punkte gilt es weiterhin aufmerksam zu verfolgen und zu analysieren. Verschiedenste bewährte Methoden aus der Vergangenheit, aber auch einiges Neue möchten wir weiterhin gemeinsam mit unseren Kunden angehen um die Websites zu optimieren.
     
  • Testing-Prozesse und Learnings aus A/B Tests
    Das Thema Testing war wie erwartet omnipräsent bei fast allen Vorträgen und Sessions, es ging vor allem um die Methoden des Testings, deren Learnings sowie Reporting als um klassische A/B Testing Beispiele.
    Auch der Prozess des Testings ist ein wichtiger Gesichtspunkt, d.h. CRO Prozesse funktionieren nur wirklich gut wenn alle im Team an einem Strang ziehen und das Ziel vor Augen haben.  Erwähnt sei noch kurz die Aussage lieber einen Test pro Monat als sich auf zu viele Tests auf einmal zu fokussieren. 


 
 
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Daniel Gufler
 
 
 
 
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Good Vibrations
 
 
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