Team

OUR TEAM ON STAGE - Stefan Plattner

Nach seinem Studienabschluss in Informatik an der Technischen Universität in Wien entschied er sich, zusammen mit zwei Freunden eine Internet Marketing Agentur aus der Taufe zu heben. Wie sie die Agentur 1999 nannten? Erraten, Zeppelin. Heute treibt Stefan als CTO die Entwicklung von innovativen Produkten voran und herrscht über Server und Datenbanken. In seiner Freizeit findet man den begnadeten Sänger in diversen Foren (z.B. als Moderator bei serverfault.com), auf Twitter und ab und zu in den Apfelwiesen seiner Frau. Wie fühlt man sich bei einer Firmengründung, was macht einen guten Software Developer aus und wie entwickelt man ein Produkt, dies und vieles mehr verrät uns heute Stefan.
 
Stefan wie seid ihr damals auf die Idee gekommen, Zeppelin Group zu gründen, und hättest du damals gedacht, dass ihr 15 Jahre später ein 70-Experten-umfassendes Team leitet und über 350 Kunden betreut?

Damals in den späten 1990er Jahren hatte ich bereits erste Erfahrungen in spannenden Projekten gesammelt und war persönlich sehr motiviert, etwas Neues aufzubauen. Meine beiden Kollegen, mit denen ich die Firma gegründet habe, brachten das unternehmerische Know-How und ich war von Anfang an für die Technik verantwortlich.

In meiner Erinnerung kommt es mir so vor, als wäre die Anstellung der beiden ersten Mitarbeiter, darunter auch der heutige Creative Director Daniel Gufler, bedeutender gewesen als das nachfolgende Wachsen auf zuerst 20, später 40 und schließlich 70 MitarbeiterInnen. Ich hatte mir das damals am Anfang so sicher nicht geträumt.

Was war dein persönliches Zeppelin-Highlight?

Es gab einige Highlights. Neben dem Start meiner Sängerkarriere beim letztjährigen Good Vibrations-Event ;-) und dem Aufbau der CRM-Plattform ist sicher die Produktentwicklung des ReGuest, an der ich in den letzten anderthalb Jahren beteiligt war, das Highlight. Vor allem, weil wir in allen Bereichen neue Wege gegangen sind.

Du bist ein leidenschaftlicher Software Developer: Was muss man für diesen Job mitbringen und würdest du wieder Software Developer werden wollen?

Einerseits muss man fähig sein, präzise zu arbeiten, aber auch wissen, wo man Abkürzungen nehmen muss. Man sollte Gefallen haben, knifflige Probleme zu lösen und bereits sein, täglich Neues zu lernen. Jemand hat einmal gesagt, ein Softwareentwickler hat nicht eine 30-jährige Karriere, sondern 30 1-jährige Karrieren. Also: Bereitschaft sich zu verbessern und sich weiterzuentwickeln. Und ja, ich würde wieder den Weg gehen. Ich kann mir für mich nichts Aufregenderes vorstellen.

Zu deinen beiden Kindern gesellte sich vor kurzem eine Entwicklung, die wir hausintern als gemeinsames Kind von dir und Michael Mitterhofer bezeichnen. Wie dürfen wir uns den Prozess einer solchen Produktentwicklung vorstellen?

Am Anfang steht die Idee. Bevor eine Zeile Programmcode geschrieben wird, wird zuerst mal viel nachgedacht, diskutiert, gezeichnet, wieder diskutiert und irgendwann im Prozess nimmt die Lösung Form an. Dann setzt man die Rahmenbedingungen und versucht, die Neuerungen im technologischen Bereich und in der Methodik in den Prozess einfließen zu lassen. Mit einem Prototypen, der das Wichtigste zeigt, kann man gewisse Dinge testen. Dann die tatsächliche Umsetzung, in der buchstäblich tausende Details eine Rolle spielen. Wichtig ist, dass man als Softwareentwickler mit den anderen Rollen im Team gut zusammenarbeitet. Und auf die Analogie Kind zurückzukommen: Es braucht viel, viel Liebe. :-)

Jeden Tag nimmst du über 150 Kilometer auf dich, um zur Arbeit und zurück zu fahren, an was denkst du auf den langen Autofahrten? Sind diese Momente der Inspiration oder Entspannung für dich?


Ich versuche beim Fahren etwas vom Tagesgeschäft der Arbeit abzuschalten. Die Fahrten sind für mich definitiv Entspannung, weil ich mir dabei Hörbücher und Podcasts anhören kann und so u. a. meine Englischkenntnisse verbessere.


Name:
Stefan Plattner

Von uns auch genannt:
Stevie the brain

Sein Job bei uns:
CTO

Special Skills:
Technische Höchstleistungen, Datenbanken Management, Vocalist und grammatikalische Fehler aufspüren


 
 
 
 
 
 
 
Artikel weiterempfehlen
 
 
 
Du hast noch nicht genug? Diese Magazine-Artikel warten auf dich
Zurück zum Magazine
 
 
 
Good Vibrations
 
 
Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bereiten. Außerdem werden auch Cookies von Dritten verwendet, um Ihnen personalisierte Werbenachrichten zu senden. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.